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Glück mit Xandra oder wie ich an mein erstes Buchprojekt kam

Text und Typo: Christoph Zehm

Glück mit Xandra oder wie ich an mein erstes Buchprojekt kam

Donnerstag, 14. März 1996. Mit Pianistin Xandra auf der Musikmesse in Frankfurt. Während sie sich auf eigene Wege macht, besuche ich Dr. Quint an seinem Messestand. Wir kennen uns aus der Zeit, als er ein Musikhistorisches Archiv in der Lüneburger Heide leitete. Nachdem er dort wegging, hatte ich seine Spur verloren. Doch von seiner Nachfolgerin erfuhr ich, wo er danach tätig war: Geschäftsführer einer Fachagentur für wissenschaftliche Recherchen in Kirchfelding.

Dr. Hieronymus Quint ist sehr erfreut über meinen Besuch, hat auch unmittelbar Zeit für mich. Er erzählt mir von einer Sache, bei der er nicht so recht weiß, wie und wo er dabei ansetzen soll. Vielleicht könne ich dabei helfen. Ob ich schon mal etwas von der „Prinzlegende“ gehört habe?

Sagt mir absolut nichts. Aber irgendwie doch…

Quint sagt, leider habe er keine Unterlagen dabei, er wusste ja nicht, dass wir uns hier treffen würden. Er holt aus:

Professor Augusto da Verdi, Direktor des Archaischen Museums, habe seit 1993 höchstwahrscheinlich eine historische Niederschrift der „Prinzlegende“ in seinem Besitz. Ich sei genau der richtige, um diesen Dingen auf den Grund zu gehen – lägen diese doch vermutlich quasi vor meiner Haustür. Mich schickt der Himmel, er weiß nicht, wen er sonst damit betrauen sollte. Das einzige, was feststeht, ist der Termin der Veröffentlichung. Professor Schlägeli und Müller-Braun seien zwar mit dem Projekt befasst, lägen aber dem Zeitplan weit hinterher.

Ob sie schon was vorgelegt hätten? Dr. Quint bedauert.

Frage ihn, ob das jetzt ein Auftrag ist.

Ein Spezialauftrag, und den haben Sie! sagt er wörtlich. Ich bekäme alle verfügbaren Unterlagen zugeschickt.

Xandra hat mir Glück gebracht.


So oder ähnlich könnte es sich zugetragen haben, als das Buchprojekt zur Wiedereröffnung des Prinzregententheaters in München im November 1996 zustande kam. Ähnlichkeiten mit Personen der Wirklichkeit sind nicht unbeabsichtigt, die Namen wurden jedoch geändert.


Schutzumschlag  Bucheinband

Tradition mit Zukunft – 100 Jahre Prinzregententheater München

1996, 384 Seiten, Ricordi München, ISBN-10: 3931788008 ISBN-13: 979-0204290086
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Neuere Bücher komplett betreut von zehmdesign

Umschlag deutsche Ausgabe   Umschlag englische Ausgabe

Wege zur Perfektion (nicht nur) auf der Blockflöte

2016, 72 Seiten, geheftet (Bart Spanhove), EM4066, ISBN978-3-87549-066-4 
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Zehm Design Ebenos Horn Titelcover

Wie DU ins Horn bläst… Hornpädagogik im Gegenwind

2015, Fergus McWilliam, Edition Ebenos, 2015 ISBN: 9783980837927
Verlags-Info


Schutzumschlag/Einband. Illustration: Michael Wachsmann

Die Welt in einer Tasse Kaffee

2008, Susana Ruth Vasques, atelier colorwaves Hottenbach ISBN 978-3-00-025093-4


Zehm Design Ebenos Wagner Tuba Titelcover

The Wagner Tuba – A History

2008, William Melton. English language edition. ISBN 978-3-9808379-1-0
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Buchdesign von Entwurf bis Druckreife

The Wagner Tuba – A History. Buchdesign und Layout

WAS  Die Erfindung der Wagner-Tuba liegt nur wenig mehr als ein Jahrhundert zurück, und doch bleibt noch vieles im unklaren oder legendenhaft, fragt man genauer nach ihrer Geschichte. Anhand der Originalquellen werden in diesem Buch alle Aspekte der Entwicklung des Instruments umfassend beleuchtet: Wagners zu Grunde liegende Vision, die Umsetzung dieser Vision in die Wirklichkeit und die vielen daran Beteiligten, die Musiker als Wegbereiter einer neuen Spieltechnik, die nachfolgenden Komponisten, die sich den Klang der neuartigen Tubeninstrumente zu eigen machten.

In einem erzählenden Stil führt uns diese wissenschaftlich akribische Arbeit (in englischer Sprache) über die Wagner-Tuba zugleich durch einen wesentlichen Teil der europäischen Musikgeschichte.

The Wagner tuba has accumulated a thick crust of fable in the little over a century and a quarter since its invention. This book revisits original sources to bring the facts of the instrument’s development to light: the scope of Wagner’s vision, the myriad helpers who gave the vision practical form, the musicians who pioneered the playing technique, and the new generations of composers who adopted the curious little tubas. Though the scholarship is painstaking, all of these elements are woven into an approachable narrative that ranges widely across the European musical legacy.

WIE  Bereits zur Gründung von Edition Ebenos 2000 schuf zehmdesign die drei sybolhaften Bergketten mit dem Logo als feste Einheit im Corporate Design, Wiedererkennungsmerkmal aller Editionen des Musikverlags. Mit dem Erscheinen von The Wagner Tuba 2008 kam für das Titelcover mit dem Festspielhaus Bayreuth auf dem Hügel sowie einer Dämmerung am Horizont eine Komponente von Dramatik hinzu.

Farblich musste in den Hausfarbtopf des Sponsors gegriffen werden, Musikhaus Gebr. Alexander in Mainz. Somit schließt sich auch der Kreis zu „meinem grünen Hügel”, wie Wagner die Anhöhe nannte, Geschenk der Stadt Bayreuth für sein Festspielhaus.

WO  Verlags-Information

Edition Ebenos, The Wagner Tuba – Buchdesign

The Wagner Tuba – A History by William Melton. 198 pages, numerous illustrations, many musical examples. English language edition.

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